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Über uns

Schulprofil

Die Waldorfpädagogik strebt in ihren Grundzügen eine ganzheitliche und kindgerechte Erziehung zur Freiheit an. Hierbei orientierten sich in der Waldorfschule die Lehrinhalte und -formen an den kindlichen Entwicklungs- und Lernstufen gemäß anthroposophischen Vorstellungen. Ein wesentlicher Bestandteil ist die kreative Aufarbeitung des Unterrichtsmaterials, welches nicht allein die kognitiven Fähigkeiten des Kindes ansprechen soll. Vielmehr soll gedankliches Verständnis durch erlebte Inhalte entstehen. Darüber hinaus halten künstlerische und handwerkliche Tätigkeiten den Geist beweglich und bieten einen Ausgleich.

Als Eltern legen wir ein besonderes Augenmerk auf die gesunde Entwicklung unserer Kinder. Nach hundert Jahren Waldorfpädagogik wurde der gesundheitsfördernde Ansatz der Waldorfpädagogik nun auch wissenschaftlich bewiesen([1],[2]).

Die Waldorfpädagogik trägt durch den engen Zusammenhang zwischen seelischen und körperlichen Vorgängen in allen Unterrichtsformen und durch ihre rhythmisch gestaltete Methodik zur Salutogenese (Gesundheitsförderung) bei. Das ständige „Ein- und Ausatmen“ im übertragenen Sinne wirkt sich stärkend und harmonisierend auf die Entwicklung physiologischer Rhythmen aus. Besonderen Wert legen wir auf den Dreiklang von Bewegung, musischer-/künstlerischer und handwerklicher Erziehung.

Wir verfolgen mit unserer Schule daher nicht nur einen allgemeinbildenden Ansatz, sondern setzen uns als Ziel auch Gesundheitsförderung und -erhaltung ([3]). Dies wollen wir mit einem ausgewogenen Angebot von Aktivität und Passivität, Konzentration und Entspannung verfolgen.

Das in Hanau angesiedelte Handwerk und die künstlerische Tradition der Stadt sollen in unserer Schule weiter belebt und gefördert werden.

Zudem soll die kulturelle Mannigfaltigkeit der Stadt auch in unserer Schule Platz finden. Wir orientieren uns bei der Lehrplangestaltung an der Pädagogik der Vielfalt, um ein gesundes Miteinander zu unterstützen und zu fördern.

1. Flöistrup H et al.: Allergic disease and sensi- tization in Steiner school children. J Allergy Clin Immunol., 117, 2006, S. 59–66

2. Büssing A, et al. In: Barz H, Randoll D (Hrsg.): Absolventen von Waldorfschulen. Wiesba- den, 2007

3. Marti: Wie kann Schule die Gesundheit fördern? Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart, 2006