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Über uns

Konzept

Unsere Idee: Gesund nach innen und nach außen:

Eine Schule zu errichten, in der sich Kinder in einer liebevollen, anregenden Umgebung, ohne Leistungsdruck frei entfalten können, das ist unser Anliegen. Neben dem Elternhaus wirkt sich die Schule besonders prägend auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes aus. Daher haben wir uns für die von Rudolf Steiner begründeten Waldorfpädagogik als Leitstruktur entschieden.

Die Waldorfpädagogik strebt in ihren Grundzügen eine ganzheitliche und kindgerechte Erziehung zur Freiheit an. Hierbei orientierten sich in der Waldorfschule die Lehrinhalte und -formen an den kindlichen Entwicklungs- und Lernstufen gemäß der Anthroposophie. Ein wesentlicher Bestandteil ist die kreative Aufarbeitung des Unterrichtsmaterials, welches nicht allein die kognitiven Fähigkeiten der Kinder ansprechen soll. Vielmehr soll gedankliches Verständnis durch erlebte Inhalte entstehen. Darüber hinaus halten künstlerische und handwerkliche Tätigkeiten den Geist beweglich und bieten einen Ausgleich. Die Schüler lernen dadurch ihre eigenen Stärken und Begabungen zu entwickeln und kennen, lernen aber auch ihre Schwächen einzuschätzen.

Die Lehrkräfte sollen vorbildhaft und unterstützend tätig sein. Sie sollen Freude am Lernen und Handeln vermitteln.

Die eigenen Begabungen zu entwickeln und sich in gemeinschaftlicher Tätigkeit entfalten, all dies in einem stabilen Schul-, Lehrer- und Klassengefüge.

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“Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen.“
Rudolf Steiner

In der schnelllebigen Gesellschaft von heute, in der der Anspruch an jedes Individuum stetig steigt, ist die Gesundheit und Gesunderhaltung (Salutogenese) jedes einzelnen ein hohes Gut. Wir möchten der Salutogenese von Kindesbeinen an einen hohen Stellenwert einräumen. Längst wurde der gesundheitsfördernde Ansatz der Waldorfpädagogik im Rahmen der Lehre der Salutogenese von Aaron Antonovsky ( ) beschrieben. Nach hundert Jahren Waldorfpädagogik wurde dies nun auch wissenschaftlich bewiesen ( , ).

Die Waldorfpädagogik trägt durch den engen Zusammenhang zwischen seelischen und körperlichen Vorgängen in allen Unterrichtsformen und durch ihre rhythmisch gestaltete Methodik zur (Gesundheitsförderung) Salutogenese bei. Das ständige „Ein- und Ausatmen“ im übertragenen Sinne wirkt sich stärkend und harmonisierend auf die Entwicklung physiologischer Rhythmen aus. Dies wollen wir fördern und unseren Kindern als gute Basis mit auf den Weg geben.

Den Rhythmus, welchen wir im Tages-, Wochen-, Monats- uns Jahreslauf gestalten wollen, soll den Kindern eine Sicherheit geben, in der sie sich optimal entwickeln können.

Die Fähigkeit zu Toleranz gegenüber Menschen, die anders denken, glauben und leben als man selbst, ist sehr bedeutsam für eine friedliche, gesellschaftliche Zukunft unserer Kinder. Integration ist eine Frage des Gebens und Nehmens, der Begegnung und des gemeinsamen Gestaltens des Lebens.

Die Heterogenität der gesellschaftlichen Struktur in Hanau und das grundsätzliche Ziel der Waldorfschulbewegung im Sozialen friedensstiftend mit ihrer Pädagogik in die Gesellschaft hinein zu wirken, hat uns bewogen, eine Schule mit kultureller Vielfalt zu konzipieren. Ein gesundes Miteinander bedeutet für uns Salutogenese im gesellschaftlichen Sinne.
In unserer Schule sind Kinder aller Herkunftsländer willkommen.

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“Der Leitgedanke Rudolf Steiners auf die Frage `was Leben sei`, lautet ( ):„Rhythmus, denn Rhythmus trägt Leben“
Rudolf Steiner