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Die Schule

Aktueller Stand

Im Frühjahr 2018 fanden sich Eltern zusammen, die eine Waldorfschule in Hanau gründen wollten. Unsere Gründungsinitiative umfasst aktuell 20 Eltern aus Eltern, Pädagogen und Interessierte.

Seit Sommer 2018 stehen die Initiatoren in engem und regem Kontakt mit der Rudolf-Steiner-Schule Dietzenbach, welche die Patenschaft für die Schulgründung übernommen hat. Des Weiteren wird die Initiative von Herrn Dr. Borzner und Herrn Gotthardt der Landesarbeitsgemeinschaft für freie Waldorfschulen in Hessen (LAG) begleitet. 

Im Januar 2019 wurde der Kooperationsvertrag zur Gründung einer Freien Waldorfschule in Hanau mit der LAG geschlossen, wodurch die Gründungsinitiative einen offiziellen Charakter erhielt. Seither sind wir Mitglied im Bund der Waldorfschulen Deutschland.

Schulgebäude

Unser Schulgebäude wird in Hanau Innenstadt, Brüder-Grimm-Str. 14 stehen. Hier haben Sie eine sehr gute Anbindung an die B43a sowie an die öffentlichen Verkehrsmittel. Unser Grundstück bietet genügend Platzt für ein provisorisches Schulgebäude, ausreichend Schulhof, sowie einem Schulgarten und Gelände für die Ackerbauepoche in der 3. Klasse.
 
Anfahrt:
Auto: am besten über die B 43a, Abfahrt Richtung Hauptbahnhof. Am Hauptbahnhof vorbei, an der Ehrensäule die 4. Ausfahrt nehmen und anschließend Richtung Kino fahren. Direkt hinter dem Parkhaus, könne die Eltern ihre Kinder rauslassen. Die Kinder können dann die 200m zu Fuß auf der selben Straßenseite zur Schule laufen.
 
Öffentliche Verkehrsmittel: 
Vom Hauptbahnhof kommend: Am Hinterausgang des Hauptbahnhofs hält der Bus Nr. 3 Richtung Ehrichstraße. Dieser Bus fährt über die Ehrichstraße und anschließend eine Schleife in Richtung August-Schärtner-Halle. Ausstieg Friedrich-Ebert-Anlage. Die Kinder erreichen so, ohne Umstieg in 12 Minuten vom Hauptbahnhof das Schulgelände.
Aus Hanau-Steinheim kommend: An der Haltestelle Kino hält die aus Steinheimkommende Bus Nr. 4
 
Die Schule

Lehrer

Wir haben bereits sieben hochmotivierte Lehrer und Lehrerinnen gefunden, so dass wir alle Fächer anbieten können. In unserer Schule soll es neben dem Hauptunterricht, Handarbeit, Eurythmie, Sport, Spanisch, Englisch und eine Naturstunde von Beginn an geben.
 
Da sich einiger unserer Lehrer noch in Anstellungsverhältnissen befinden, wollen wir nachfolgend zunächst nur die Initialen der Lehrer veröffentlichen:
 

C. K. -> Schulleiter / Sport- und Turnlehrer

R. K. -> Gründungslehrer

E. G. -> Klassenlehrerin 1. Klasse / Musiklehrerin

M. N. -> Klassenlehrerin 3. Klasse / Handarbeitslehrerin

I. C. -> Spanisch- und Gartenbaulehrerin

T. K. -> Eurythmielehrer

Englischlehrerin

Schulprofil

Unsere Idee: Gesund nach innen und nach außen:

Eine Schule zu errichten, in der sich Kinder in einer liebevollen, anregenden Umgebung, ohne Leistungsdruck frei entfalten können, das ist unser Anliegen. Neben dem Elternhaus wirkt sich die Schule besonders prägend auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes aus. Daher haben wir uns für die von Rudolf Steiner begründeten Waldorfpädagogik als Leitstruktur entschieden.

Die Waldorfpädagogik strebt in ihren Grundzügen eine ganzheitliche und kindgerechte Erziehung zur Freiheit an. Hierbei orientierten sich in der Waldorfschule die Lehrinhalte und -formen an den kindlichen Entwicklungs- und Lernstufen gemäß der Anthroposophie. Ein wesentlicher Bestandteil ist die kreative Aufarbeitung des Unterrichtsmaterials, welches nicht allein die kognitiven Fähigkeiten der Kinder ansprechen soll. Vielmehr soll gedankliches Verständnis durch erlebte Inhalte entstehen. Darüber hinaus halten künstlerische und handwerkliche Tätigkeiten den Geist beweglich und bieten einen Ausgleich. Die Schüler lernen dadurch ihre eigenen Stärken und Begabungen zu entwickeln und kennen, lernen aber auch ihre Schwächen einzuschätzen.

Die Lehrkräfte sollen vorbildhaft und unterstützend tätig sein. Sie sollen Freude am Lernen und Handeln vermitteln.

Die eigenen Begabungen zu entwickeln und sich in gemeinschaftlicher Tätigkeit entfalten, all dies in einem stabilen Schul-, Lehrer- und Klassengefüge.

Das pädagogische Konzept unserer Schule baut auf zwei Leitlinien auf. Einerseits auf dem Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen (BEP) und andererseits auf der Herangehensweise und dem Lehrplan der Waldorfschulen, basierend auf der Pädagogik Rudolf Steiners (Link „Waldorpädagogik“). Diese miteinander im besten Sinne zu verknüpfen ist Ziel des pädagogischen Konzeptes unserer Schule.

Die Schule

Unser pädagogisches Konzept legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Salutogenese, nach innen und nach außen. 

Unter Salutogenese verstehen wir eine gesunde Schule, die den Kindern einen gesunden Umgang mit dem Alltag, der Natur, dem Mitmenschen und dem eigenen Individuum beibringt. Zur Umsetzung haben wir verschiedene Bausteine gewählt.

- In unserer Schule soll es viel Bewegung geben: Bewegtest Klassenzimmer, Eurythmie, Sport, Bewegung im Unterricht und in den Pausen für alle Klassenstufen.

- Sehr wichtig sind uns das Erleben von Rhythmus. Dieser findet sich sowohl im Unterricht, vor allem dem Hauptunterricht, als auch im Wochenstundenplan wieder. Beispielsweise haben die Kinder der kleineren Klassen jeden Tag zu Beginn und zum Ende den selben Unterricht, Morgens den Hauptunterricht beim Klassenlehrer/in, Mittags eine Abschlussstunde, wo die Besonderheiten des Tages besprochen werden, hier können die Kinder nochmals den Tag ausklingen lassen und eine Vorschau auf den Kommenden werfen. Des Weiteren findet sich der Rhythmus in den Jahresfesten wieder, die sich jährlich wiederholen.
Die Kinder werden die Möglichkeit haben die Natur in Ihrem Rhythmus von der ersten Klasse an wöchentlich kennen zu lernen. Zunächst wird es eine Naturstunde geben, die später in den Gartenbau übergeht. Hier werden die Kinder immer in der Natur sein, sie erleben und aus selbstgesammeltem Material verschiedenen nützlichen Ding herstellen bzw. später das Beet bestellen und ernten.

- Die Kinder sollen Kennenlernen, dass es für Aktivität und Passivität immer eine Zeit gibt, dass man einen Ausgleich zur Produktivität braucht. Hier sollen die Kinder von Beginn an geschult werden. Sie sollen Ihre Stärken und Schwächen kennen lernen, um ihre individuellen Ressourcen nutzen zu können. Besonders wichtig ist uns hier der schöpferisch-kreative Unterricht, der Handwerks- und Handarbeitsunterricht. Denn dieser bietet zu den kognitiven Fächern einen gesunden Ausgleich.

- Unsere Schule trägt den Untertitel „Schule kultureller Vielfalt“. Wir wollen hiermit die Salutogenese im Miteinander fördern. In Hanau leben traditionell viele Familien mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, all diese wollen wir in unserer Schule willkommen heißen.
Zum Gelingen wollen wir beispielsweise neben den christlichen Festen im Jahreskreis, auch all die feiern, die von den Kindern und Familien in jeder einzelnen Klasse auch zu Hause gefeiert werden. Zudem soll es keinen klassischen Religionsunterricht geben. Wir wollen vielmehr einen überkonfessionellen Unterricht anbieten.
Auch wollen wir den Kindern die Möglichkeit geben andere Kulturen als „Normal“ wahrzunehmen. Dies soll im sog. Begegnungsunterricht geschehen, hier werden Kinder mit demselben kulturellen Hintergrund anderen Kindern ihre eigene Sprache, Rituale, Feste und Gewohnheiten näherbringen.

Die Klassengröße wird 25 Kinder nicht überschreiten

Geplant ist der Schulstart zum Schuljahr 2020/21 mit einer 1. und einer 3. Klasse.

Finanzen

Ungeachtet der weltweiten fachlichen Anerkennung der Waldorfschulen und der verfassungsrechtlichen Gleichstellung der Schulen in freier Trägerschaft mit den staatlichen Schulen bedarf es dauernder Bemühungen auf politischem und administrativem Felde, dass diesem Umstand bei der Schulaufsicht und Finanzierung der Schulen entsprochen wird. Die Waldorfschulen in Deutschland erhalten staatliche Zuschüsse, die aber die Betriebskosten nur zum Teil decken. 

Die Finanzierung der Schule soll sich daher auf mehrere Säulen verteilen.
Zum einen wird ein Elternbeitrag erhoben, welcher sich an den Schulbeiträgen der umliegenden Waldorfschulen orientieren soll.

Zum anderen ist die Schule in der Gründungsphase auf Spendengelder angewiesen und wir freuen uns über jede Spende. Zur Überweisung Ihrer Spende können Sie gerne unsere Spendenplattform https://stadtwerke-hanau.engagementportal.de/projects/69802 oder folgendes Spendenkonto nutzen:

Kontoinhaber: Waldorfschul- und Kindergartenverein Hanau e.V.

IBAN: DE06 43060967 6048946900 
BIC: GENODEM1GLS

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Geschiche des Vereins

Der Waldorfschul- und Kindergartenverein Hanau wurde im Jahr 1981 mit der Zielsetzung eine Waldorfschule und einen -kindergarten zu eröffnen gegründet. Aktuell zählt der Verein 50 Mitglieder.

Im 1984 gegründeten Waldorfkindergarten werden aktuell rund 40 Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren in zwei Gruppen zwischen 7:00 und 16:00 Uhr betreut.

Darüber hinaus wird eine wöchentliche Eltern-Kind-Gruppe unter pädagogischer Leitung im Kreis von etwa 10 Kindern und Eltern angeboten. Jeden letzten Donnerstag im Monat lädt der Kindergarten zum Eltern-Kind-Café ein. Hier wird den Eltern die Gelegenheit zum Gedankenaustausch in Familien- und Erziehungsfragen gegeben.

Das Betreuungsangebot des Waldorfkindergartens ist über die Grenzen Hanaus hinaus attraktiv und die Nachfrage nach unseren Kindergartenplätzen ungebrochen hoch. Derzeit reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht aus, um allen angemeldeten Kindern Betreuungsplätze anbieten zu können. Daher wird über eine Wiedereinrichtung der einstmals vorhandenen dritten Kindergartengruppe beraten.