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Die Schule

Aktueller Stand und weitere Perspektiven

Durch das Engagement unserer Eltern-Initiative in der sehr intensiven Gründungsphase hat die Freie Waldorfschule Hanau im August 2020 1. und einer 3. Klasse aufgenommen.

Zunächst starten wir in der ehemaligen Tümpelgartenschule Hanau in einem eigenen Gebäudeteil mit unserem Unterricht. Unsere 6 Lehrkräfte sind sehr motiviert den Schülerinnen und Schülern einen guten Schulstart zu bereiten und ganz auf „waldorfweise“ einen entwicklungsgerechten Unterricht den Kindern zu bieten.

Standort

Ab Sommer 2021 werden wir in ein eigenes Schulgebäude umziehen. Wir werden in einem alten Gebäude viel Raum und Entfaltungsmöglichkeiten für unsere neue Schule finden. Mit Hilfe der Eltern aus dem Baukreis und durch die tatkräftige Unterstützung unseres Architekten, werden in den nächsten Monaten in dem Gebäude mehrere Klassenräume, Handarbeit- und Werkräume, sowie Saal und Sekretariat entstehen. Hier haben wir viel Platz, um unser pädagogisches Konzept ganz nach den „waldorfspezifischen“ Ansprüchen umzusetzen, um unseren Kindern eine entwicklungsgerechte Bildung zu ermöglichen.
 
Adresse: Hessen-Homburg-Platz 4, 63452 Hanau
 

Kollegium

Hier stellen wir Ihnen unser engagiertes Team vor. Jederzeit sind neue interessierte Mitarbeiter willkommen. Schicken Sie uns gerne eine Initiativbewerbung. Offene Positionen finden Sie hier.

Ingrid Pfältzer -> Schulleiterin

Jördis Fraude -> Klassenlehrerin der kommenden 1. Klasse (2021/22) und Handarbeitslehrerin

Nina Hampl -> Klassenlehrerin 1. Klasse / Englischlehrerin

Maria Novikova -> Klassenlehrerin 3. Klasse / Handarbeitslehrerin

Irina Cachay -> Spanisch- und Gartenbaulehrerin

Sigune Neumann-Heyme –> Musiklehrerin

Thomas Kleber -> Eurythmielehrer

Anna Führ –> Nachmittagsbetreuung

Caprice Montgomery -> Nachmittagsbetreuung

Elisabeth Brendel ->  Sekretariat (Elternzeit)

Christian Scheu -> Sekretariat

Christian Scheu

Jördis Fraude

Maria Novikova

Nina Hampl

Irina Cachay

Unterricht

Der Unterricht an unserer Schule wird täglich von 8:00 Uhr bis zum Mittag etwa 12:50 stattfinden. In einzelnen Klassen kann der Unterricht an 1-2 Wochentagen bis 13:20 dauern.

In dieser Zeit werden die Kinder in allen Fächern unterrichtet. Es bleibt aber auch genug Freiraum für die Kinder sich nach ihren eigenen Begabungen und Bedürfnissen in den künstlerisch-handwerklichen Fächern zu üben. 

Mittags- und Nachmittagsbetreuung

Die Nachmittagsbetreuung beginnt mit einem vegetarischen Mittagsessen in der Zeit von 13:00-14:00 Uhr.

Die Kinder, die die Nachmittagsbetreuung besuchen, können bis 16:00 Uhr in unserer Einrichtung bleiben.

Neben der Hausaufgabenbetreuung wird es viel Zeit und Raum für das Freispiel eingeräumt. Auch Angebote aus den Bereichen künstlerisches Gestalten und Handarbeit sowie Bewegung und Naturerlebnis haben hier ihren Platz.

Elternarbeit und Arbeitskreise

In verschiedenen Arbeitskreisen oder Projekten sind alle Lehrer und Eltern angehalten, nach eigenen Interessen und Fähigkeiten ihren persönlichen Beitrag für die Schule zu leisten. Die einzelnen Arbeitskreise kümmern sich eigenverantwortlich um die Erledigung von klar vorgegebenen Aufgabenbereichen.
Der Schulalltag sowie der Erhalt und die Fortentwicklung unserer Schule wird durch dieses ehrenamtliche Engagement geprägt und unterstützt. So werden fast alle Arbeiten von den Eltern übernommen und immense Kosten gespart. Der wichtigste Effekt jedoch ist, dass die Schulgemeinschaft zusammenwächst und lebendig bleibt. Die Schulkinder erleben tagtäglich den Einsatz für „ihre Schule”.

Aktuelle Arbeitskreise:

  • Feste und Schulveranstaltungen
  • Gartengruppe
  • Nadel- und Fadengruppe
  • Instandhaltungsgruppe
  • Baukreis

Schulprofil

Unsere Idee: Gesund nach innen und nach außen:

Eine Schule zu errichten, in der sich Kinder in einer liebevollen, anregenden Umgebung, ohne Leistungsdruck frei entfalten können, das ist unser Anliegen. Neben dem Elternhaus wirkt sich die Schule besonders prägend auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes aus. Daher haben wir uns für die von Rudolf Steiner begründeten Waldorfpädagogik als Leitstruktur entschieden.

Die Waldorfpädagogik strebt in ihren Grundzügen eine ganzheitliche und kindgerechte Erziehung zur Freiheit an. Hierbei orientierten sich in der Waldorfschule die Lehrinhalte und -formen an den kindlichen Entwicklungs- und Lernstufen gemäß der Anthroposophie. Ein wesentlicher Bestandteil ist die kreative Aufarbeitung des Unterrichtsmaterials, welches nicht allein die kognitiven Fähigkeiten der Kinder ansprechen soll. Vielmehr soll gedankliches Verständnis durch erlebte Inhalte entstehen. Darüber hinaus halten künstlerische und handwerkliche Tätigkeiten den Geist beweglich und bieten einen Ausgleich. Die Schüler lernen dadurch ihre eigenen Stärken und Begabungen zu entwickeln und kennen, lernen aber auch ihre Schwächen einzuschätzen.

Die Lehrkräfte sollen vorbildhaft und unterstützend tätig sein. Sie sollen Freude am Lernen und Handeln vermitteln.

Die eigenen Begabungen zu entwickeln und sich in gemeinschaftlicher Tätigkeit entfalten, all dies in einem stabilen Schul-, Lehrer- und Klassengefüge.

Das pädagogische Konzept unserer Schule baut auf zwei Leitlinien auf. Einerseits auf dem Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen (BEP) und andererseits auf der Herangehensweise und dem Lehrplan der Waldorfschulen, basierend auf der Pädagogik Rudolf Steiners (Link „Waldorpädagogik“). Diese miteinander im besten Sinne zu verknüpfen ist Ziel des pädagogischen Konzeptes unserer Schule.

Finanzen

Ungeachtet der weltweiten fachlichen Anerkennung der Waldorfschulen und der verfassungsrechtlichen Gleichstellung der Schulen in freier Trägerschaft mit den staatlichen Schulen bedarf es dauernder Bemühungen auf politischem und administrativem Felde, dass diesem Umstand bei der Schulaufsicht und Finanzierung der Schulen entsprochen wird. Die Waldorfschulen in Deutschland erhalten staatliche Zuschüsse, die aber die Betriebskosten nur zum Teil decken. 

Die Finanzierung der Schule soll sich daher auf mehrere Säulen verteilen.
Zum einen wird ein Elternbeitrag erhoben, welcher sich an den Schulbeiträgen der umliegenden Waldorfschulen orientieren soll.

Zum anderen ist die Schule in der Gründungsphase auf Spendengelder angewiesen und wir freuen uns über jede Spende. Zur Überweisung Ihrer Spende können Sie gerne unsere Spendenplattform https://stadtwerke-hanau.engagementportal.de/projects/69802 oder folgendes Spendenkonto nutzen:

Kontoinhaber: Waldorfschul- und Kindergartenverein Hanau e.V.

IBAN: DE06 43060967 6048946900 
BIC: GENODEM1GLS

GLS-Bank

Geschiche des Vereins

Der Waldorfschul- und Kindergartenverein Hanau wurde im Jahr 1981 mit der Zielsetzung eine Waldorfschule und einen -kindergarten zu eröffnen gegründet. Aktuell zählt der Verein 50 Mitglieder.

Im 1984 gegründeten Waldorfkindergarten werden aktuell rund 40 Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren in zwei Gruppen zwischen 7:00 und 16:00 Uhr betreut.

Darüber hinaus wird eine wöchentliche Eltern-Kind-Gruppe unter pädagogischer Leitung im Kreis von etwa 10 Kindern und Eltern angeboten. Jeden letzten Donnerstag im Monat lädt der Kindergarten zum Eltern-Kind-Café ein. Hier wird den Eltern die Gelegenheit zum Gedankenaustausch in Familien- und Erziehungsfragen gegeben.

Das Betreuungsangebot des Waldorfkindergartens ist über die Grenzen Hanaus hinaus attraktiv und die Nachfrage nach unseren Kindergartenplätzen ungebrochen hoch. Derzeit reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht aus, um allen angemeldeten Kindern Betreuungsplätze anbieten zu können. Daher wird über eine Wiedereinrichtung der einstmals vorhandenen dritten Kindergartengruppe beraten.